Digitale Schule

 

Allgemeine Informationen

Grundgedanken zum Lernen mit digitalen Medien

Mit ihrem Medienkonzept verfolgt die Wilhelm Bracke Gesamtschule eine konsequente Erweiterung und Verstärkung der Informations-, Kommunikations- und Kooperationskompetenzen von Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Ziel ist der Aufbau informationstechnologischer und multimedialer Schlüsselqualifikationen sowie die Erweiterung moderner Kulturtechniken. Das Medienkonzept fußt auf der Leitidee des globalen, interaktiven Lernens.

Die heranwachsende Generation soll befähigt werden, das auf der Grundlage eines verlässlichen Basiswissens Gelernte ständig weiterzuentwickeln, um auf neue Anforderungen flexibel und kompetent reagieren zu können. Die Schülerinnen und Schüler sollen das Lernen erfahren als einen Prozess der Konstruktion und Modulation, der eigenverantwortlich, selbstgesteuert, entdeckend und kommunikativ abläuft. Neue Medien können als Werkzeuge des Recherchierens, des Forschens, des Kommunizierens oder des Produzierens in einer effektiv gestalteten Lernumgebung die Lernprozesse verändern und die schulische Lernkultur erweitern. Mit ihrem Medienkonzept will die Wilhelm Bracke Gesamtschule einen Unterricht unterstützen, der einen Rahmen für das persönliche lebenslange Lernen schafft.

Bild:digitale Schule Wilhelm Bracke Gesamtschule
Tablets an der WBG

Computer, Smartphones und Tablets sind ein selbstverständlicher Teil des Lebens heutiger Schülerinnen und Schüler. Die meisten Berufsfelder erfordern Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien (z. B. zur Organisation, Kommunikation, Präsentation oder Dokumentation), ein grundsätzliches, plattformübergreifendes Verständnis von Technik, welches sicherlich nur in Teilen innerhalb der Schule vermittelt werden kann.
Daher kann und soll auch nicht alles digitalisiert werden — was analog Sinn ergibt, soll auch analog bleiben. Eine lesbare Handschrift, korrekte Rechtschreibung, Vorlesen, die vier Grundrechenarten, der Dreisatz sind nur Beispiele für Kulturtechniken und Grundlagen, die unsere Schülerinnen und Schüler auch ohne digitale Hilfen beherrschen müssen.

In einer sich immer weiter digitalisierenden Welt verändern sich sowohl Anforderungen an als auch Möglichkeiten von Schule und Unterricht. Bildung in einer digitalisierten Welt bedeutet auf der einen Seite das Vermitteln von Kompetenzen und Fertigkeiten im Umgang mit digitalen Medien, auf der anderen Seite eine kritische Auseinandersetzung mit den Medien als solche, um dem Ziel, mündige Bürger zu erziehen, genüge zu tun. Diesen Herausforderungen muss und will sich die WBG stellen.

In den Jahrgängen 5-9 werden die Schülerinnen und Schüler mit schuleigenen iPads kontrolliert an das Lernen und Arbeiten mit Tablets herangeführt. Beginnend mit dem Schuljahr 2020/21 können die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs eigenfinanzierte iPads in das Schulnetzwerk einbinden lassen und somit zu unterrichtlichen Zwecken verwenden, ab dem 10. Jahrgang sollen alle Schülerinnen und Schüler eigene iPads einsetzen. In der Oberstufe wird bereits seit dem Schuljahr 2015/16 mit Tablets gearbeitet.

Grafik: Einsatz von Tablets
Das Tablet ist ein weiteres Medium im Klassenzimmer

Es ersetzt keines der bisher eingesetzten Medien und Hilfsmittel vollständig und soll dies auch nicht leisten. Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften soll ein weiteres Werkzeug für guten Unterricht an die Hand gegeben werden, das den pädagogischen Alltag unterstützen und vielfältiger gestalten soll. Es eröffnet weitere multiperspektivische und multimediale Zugänge zu den unterrichtlichen Themen und unterstützt hiermit die ganzheitliche Bildung und der Schülerinnen und Schüler.

 
Die Nutzung der Tablets ist generell im Unterricht gestattet

Dies ist allerdings nicht als Blankoscheck zu verstehen. Der Einsatz von Tablets kann in bestimmten Unterrichtsszenarien als Ablenkung oder Störung empfunden werden. In diesen Situationen kann und soll der Einsatz von der Lehrkraft reglementiert werden, auch, um einen bewussten Umgang mit Medien zu gewährleisten. Hierzu wird im Unterrichtsgeschehen auf die Classroom-App zurückgegriffen. Bei gröberen Verstößen gegen die Nutzungsordnung oder unverantwortlichem Umgang mit dem Tablet können weitere Einschränkungen, wie der Entzug der Internetnutzung, eingesetzt werden.

Der Umgang mit den Tablets wird im Unterricht geschult

Dies ist allerdings nicht als Blankoscheck zu verstehen. Der Einsatz von Tablets kann in bestimmten Unterrichtsszenarien als Ablenkung oder Störung empfunden werden. In diesen Situationen kann und soll der Einsatz von der Lehrkraft reglementiert werden, auch, um einen bewussten Umgang mit Medien zu gewährleisten. Hierzu wird im Unterrichtsgeschehen auf die Classroom-App zurückgegriffen. Bei gröberen Verstößen gegen die Nutzungsordnung oder unverantwortlichem Umgang mit dem Tablet können weitere Einschränkungen, wie der Entzug der Internetnutzung, eingesetzt werden.

Tablets als Schritt zum individualisierten Unterricht

Individualisierung von Unterricht ist eines der Themen der Zukunft, insbesondere in den naturgemäß heterogenen Lerngruppen einer integrierten Gesamtschule. Im binnendifferenzierten Unterricht und der Inklusion bieten die Tablets Möglichkeiten Unterricht und Arbeitsmaterial besser an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Diese Chance müssen und wollen wir nutzen.

ISERV

Die Kommunikationsplattform ISERV beinhaltet den Ansatz der gesamten Vernetzung aller Fachbereiche, Jahrgänge, schulischer Institutionen und Projekte mit dem Ziel der multimedialen Kommunikation innerhalb des Schulnetzes. Dies bedeutet, dass alle genannten Bereiche ihre Ziele, Inhalte und Methoden ins Netz stellen und jederzeit aktualisieren. Alle Unterrichtsgruppen können für sich ein eigenes Netzwerk aufbauen und ihre unterrichtliche Kommunikation darüber organisieren. Schulische Informationen (Einladungen zu Konferenzen etc.) werden über ISERV verteilt.


Vernetzung

Neben dem städtischen Verwaltungsnetzwerk für Schulleitung und Schulverwaltung steht allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen das schulische (pädagogische) Netzwerk zur Verfügung. Im Rahmen von N21, dem städtischen Medienentwicklungsplan (MEP), dem Umzug im Jahr 2015 und eigenen Investitionen konnte das schulische Netzwerk stark ausgebaut werden:

  • Die ganze Schule ist mit einem Netzwerk ausgestattet (LAN und WLAN), so dass alle Rechner in das Netzwerk, mit möglichem Internetzugang, eingebunden sind.
  • Jeder Klassen- und Fachraum (ausgenommen die AWT- und Hauswirtschaftsfachräume) ist mit einem interaktiven Board (ActivBoard) ausgestattet, insgesamt stehen 81 Stück zur Verfügung – an der Schule sind keine Kreidetafeln mehr verbaut.
  • Vertretungsplan wird digital zur Verfügung gestellt (DSB), insgesamt sind 8 Stationen vorhanden.
  • 1 Informatikraum (252) mit dem Raum fest zugeordneten Rechnern/Laptops.
  • 2 weitere allgemein über die ISERV Buchungsverwaltung zur Verfügung stehende Computerräume (246/249) mit Notebookwagen.
  • Lehrer-Silentiumraum mit 4 Rechnern.
  • Tabletklassen (mit eigenen Ipads) im 11ten und 12ten Jahrgang, zur Spiegelung des Bildschirms steht die Software Reflector auf den ActiveBoards zur Verfügung.
  • Jeweils eine Computerklasse (Schwerpunktklassenkonzept) in den Jahrgängen 5.
  • (Notebookwagen mit 16 Notebooks) und 6 (Tabletklasse mit 30 Ipads)
  • Den Jahrgängen 5, 7, 8, 9 steht jeweils ein Ipadkoffer mit 16 Ipads zur Verfügung.
  • Alle 6 Lehrerstationen der Sek.I mit 2 PCs ausgestattet.
  • Dem Selbstlernzentrum stehen 4 Standrechner, ein Notebookwagen (à 16 Notebooks) sowie ein buchbarer Notebookwagen (à 16 Notebooks) zur Verfügung.

Methoden- und Medienkonzept

Laden Sie sich hier das PDF Dokument herunter.

iPads im 10. Jahrgang

 

iPad Jahrgang 2015

Schülerin Marie Mackenzie Wobig – 26. Januar 2021

Was früher kaum denkbar war, ist heute Realität: Seit diesem Schuljahr werden iPads nicht nur in der Oberstufe, sondern auch im 10. Jahrgang eingesetzt!

Die Arbeit mit den iPads bereitet uns Schülern jeden Tag aufs Neue Freude und alle kommen gut zurecht. Falls jemand Schwierigkeiten mit seinem iPad hat, ist das gar kein Problem und es finden sich immer Ansprechpartner für die Schüler.


Gerade in Coronazeiten erleichtert uns die Arbeit mit den iPads vieles, da Videokonferenzen und Aufgaben leichter bewältigt werden. Informationen können zudem ganz einfach zwischen Schülern und Lehrern ausgetauscht werden.

Nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrern macht die Arbeit mit den iPads Spaß. So kann das Lernen, egal ob in der Schule oder zu Hause, ohne Probleme stattfinden!

WBG Bericht: Digitale Schule Img 3