Zukunftstag mal anders - Nachhaltigkeit im 6. Jahrgang

Am Donnerstag, den 28. März 2019 veranstaltete der 6. Jahrgang (2017) der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule mit den Schülerinnen und Schülern, die nicht am Zukunftstag teilnahmen, einen Tag, der unter dem Motto Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ stattfand. Im Mittelpunkt dieses Tages stand die praktische Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sollten am Ende des Tages mehrere gemeinsam gefertigte Produkte vorweisen können. Dieses Ziel haben sie mit sehr viel Einsatz, Freude und Engagement erfolgreich erreicht. An diesem Tag waren ca. 48 Schülerinnen und Schüler an vier Stationen über den Tag verteilt aktiv am gemeinsamen Projekttag beteiligt.

Folgende Stationen wurden am Tag durchlaufen

- Jahrgangsbuffet, Upclycling - Hochbeete bauen, Schulgartengelände anlegen und die Berufswelt kennenlernen (aktuelle Praktikumsausstellung des 9. Jahrgangs).

Besichtigung der Praktkumsausstellung des 9. Jahrgangs

Auf dem Marktplatz des 9.Jahrgangs ging es auf Erkundungstour durch die Berufswelt. Hierbei lernten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Berufsfelder und Berufe kennen. Sie konnten einen kleinen Einblick in die beim Praktikum gemachten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler erhaschen und eventuelle Ideen für ein möglichen Praktikumswunsch in drei Jahren sammeln.

Vorbereitung des Schulgartengeländes

Inder Station Schulgartengelände ging es darum, die noch vorhandene Grasnarbe des Geländes abzutragen und ca. 20 cm auszuheben. Mit vereinten Kräften, einer Menge Blasen an den Händen und Schweißtropfen auf der Stirn konnte eine riesige Fläche für die eigentliche Schulgartenarbeit vorbereitet werden.


Upcycling - Hochbeete für den Schulgarten

In dieser Station ging es darum, mit den zur Verfügungstehenden Materialien zwei Hochbeete für den Schulgarten zu planen und zu bauen. Dabei kamen zwei kunterbunte Hochbeete aus alten Europaletten heraus.

Das Jahrgangsbuffet - ein Gaumenschmaus

Hierbei bestand die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler darin, ein gemeinsames Mittagessen für alle Beteiligten des Jahrgangs zu kreieren. Die Erstellung der Einkaufsliste für ca. 48 Personen gestaltete sich schon als erstes kleines Hindernis in dieser Station. Mit vereinten Kräften wurde das Jahrgangsbuffet selbstständig organisiert und von den Schülerinnen und Schülern zubereitet. Das Mittagsbuffet war ein leckeres Gaumenerlebnis. Es war ein rundum erfolgreicher Tag

Auszeichnung als Umweltschule in Europa

Aktivitäten und Erfolge 2015 - 2017

Am 06. September 2017 fand die Auszeichnungsveranstaltung zur „Umweltschule in Europa“ im Haus der Kulturen in Braunschweig statt und die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule erhielt zum 9. Mal einen der begehrten Preise.

Im vergangenen Projektzeitraum 2015-2017 standen an unserer Schule die Projekte „Die Klimafresser“ und „Recycling von Kaffeekapseln“ im Mittelpunkt.

Voller Stolz und Freude nahmen dafür stellvertretend zwei Schülerinnen und ein Schüler die Urkunden „Umweltschule“ und „Umweltschule international“ entgegen. Groß war die Freude auch über die Umweltflagge für unsere Schule.

Zusätzlich bot die Veranstaltung auch die Gelegenheit, sich die Initiativen anderer Schulen anzuschauen und Ideen und Anregungen für zukünftige Projekte zu sammeln.

Das Klimafresser-Projekt im 6. und 7. Jahrgang

In der letzten Märzwoche dieses Jahres führten der 6. und 7. Jahrgang der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule das “Klimafresser-Projekt“ durch. Im Rahmen dieser Unterrichtssequenz wurden immer jeweils zwei Klassen von den vier Referenten (Schauspieler und Umweltpädagogen) in speziellen Phasen geschult. Der Aktionstag dauerte jeweils etwa vier Stunden. Bestandteil waren stets ein kurzer Vortrag mit Gesprächs- und Fragesequenzen, ein Mitmach-Theaterstück, ein Filmvortrag, ein Workshop in Gruppenarbeit sowie die gemeinsame Einnahme eines veganen Snacks aus dem Aktionsbus.
Kernfragen der Aktionspunkte waren beispielsweise der individuelle Fleischkonsum der Schülerinnen und Schüler, ihr Ernährungsverhalten und der Umgang mit Verpackungsmaterial sowie der Umweltschutz. Ethische Aspekte und ökonomische Motive zum Thema Massentierhaltung, die CO2-Ausstöße unserer Zivilisation und Landwirtschaft wurden im Rahmen der Diskussion und des Workshops ebenfalls thematisiert.
Die Schüler wurden bereits einige Wochen vor Durchführung der Projekttage in die Thematik eingeführt. Dazu gab es eine umfangreiche Plakatausstellung nebst Unterrichtsmaterialien, die in unterschiedlichen Fächern unterrichtlich bearbeitet und von den Schülerinnen und Schülern durch Kurzreferate aufbereitet wurden. Insgesamt nahmen in den fünf Tagen knapp 350 Schülerinnen und Schüler der WBG an dem Projektunterricht teil. Die Resonanz bei den begleitenden Lehrkräften sowie bei den Kindern war fast ausschließlich positiv.

Schüleraustausch mit einem Projekt zur Nachhaltigkeit

Während des Aufenthaltes (08.11.2015 - 13.11.2015) unserer Schülerinnen und Schüler mit der Partnerschule Gubin in Kreisau (Polen) setzten sich die Schüler in kooperativer Form, d.h. gemeinsam mit den Schülern unserer Partnerschule, mit dem müllintensiven Konsumverhalten des Gastlandes auseinander und entwickelten in Form eines Workshops Handlungsstrategien für nachhaltige Entwicklungen, um eine potentielle Veränderung zu ermöglichen.

Dabei stand auch der Versuch der kritischen Reflexion mit dem persönlichen Konsumverhalten im Mittelpunkt. So wurde auch eine individuelle Strategie entwickelt, die einen punktuell nachhaltigen Konsum ermöglicht und den eigenen Lebensstil kritisch hinterfragte.

Das Projekt war so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig planten und eigenverantwortlich Handlungsstrategien entwickeln konnten.

Im Ergebnis des Workshops entstand ein gemeinsam und individuell gestalteter Stoffbeutel.