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Chronik der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule

 

Chronik der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule

 

 

10. Januar 1969

Antrag der Stadt Braunschweig an das Kultusministerium auf Errichtung eines Schulversuches „Integrierte Gesamtschule“.

14. Januar 1971

Genehmigung der IGS Braunschweig-West durch das Kultusministerium

23. Februar 1971

Nach heftigem politischem Streit und einer Flugblattaktion des Kollegiums („Bürger der Weststadt ...“) stimmt der Rat der Stadt Braunschweig der Finanzierung eines Neubaus für die IGS mit den Stimmen von SPD und FDP zu.

April 1971

Architektenwettbewerb für den Schulneubau am Alsterplatz. Preisgewinner: Architektengruppe Jensen / Pysall / Starenberg aus Braunschweig.

Juli 1971

Wahl der „Koordinatoren“ als künftiger Kollegialer Schulleitung: Herbert Fuchs, Heidi Hasselbaum, Diethart Kraus.

9. September 1971

Schulbeginn im Gebäude der Volksschule Rothenburg.

Der erste Jahrgang (Jg. 71) hat 257 Schülerinnen und Schüler. Dezernent der Schule: Dr. Wilhelm Mügel.

21. April 1972

Die Gesamtkonferenz beschließt die „Vorläufige Ordnung“ und reicht sie zur Genehmigung beim MK ein.

November 1972

Grundsteinlegung für den Neubau am Alsterplatz

12. März 1973

Nach längeren Auseinandersetzungen mit dem Kultusministerium genehmigt Kultusminister Peter von Oertzen die „Vorläufige Ordnung“.

 

 

21. August 1974

Einzug in den Neubau. Er ist für ein Jahr nur im Obergeschoss nutzbar, deshalb gibt es nur Halbtagsunterricht.

Juni 1980

Der erste Abiturjahrgang verlässt die Gesamtschule.

1. August 1980

Die neu gewählte und eingesetzte Kollegiale Schulleitung besteht aus Karl Heinz Adamski, Bernd Clodius und Hartmut Lägel.

 

Der Anbau für die acht Klassen des 5. Jahrgangs wird bezogen.

19. September 1981

Die IGS erhält den Namen „Wilhelm-Bracke-Gesamtschule“ nach dem bekannten Braunschweiger Arbeiterführer und Vorkämpfer für eine „Schule für alle Stände“ Wilhelm Bracke, geb. 1842, gest. 1880.

1. August 1989

Ab diesem Schuljahr beginnt die Sechszügigkeit der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule. Im Jahrgang 5 werden jetzt nur noch 162 Schülerinnen und Schüler aufgenommen. Zur gleichen Zeit nimmt in Braunschweig eine zweite vierzügige Gesamtschule ihre Arbeit auf, die IGS Franzsches Feld. Sie wurde von Kolleginnen und Kollegen der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule vorbereitet.

 

Die neu gewählte und eingesetzte Kollegiale Schulleitung besteht aus Karl Heinz Adamski, Hartmut Lägel und Heinz Lenck.

8. Februar 1994

Beschluss der Gesamtkonferenz: Kollegiale Schulleitung aus fünf Mitgliedern. Die Gleichberechtigung ist aufgehoben. Ämter auf Zeit für alle Funktionsstellen. Am 24.3.1994 wird diese neue Besondere Ordnung genehmigt.

1. August 1994

Die Schulleitung besteht aus Karl-Heinz Adamski (Schulleiter), Heinz Lenck (Stellvertreter), Ingrid Sandrock (Didaktische Leiterin), Hartmut Lägel (Stufenleiter Sek. I), Verena von Vangerow (Stufenleiterin Sek II).

7.-11. November 1994

Projekt „Schulstaat Brackeland“. Die gesamte Schule wird von einem Parlament und gewählten Ministern regiert und ist in Betrieben, Ämtern und Behörden organisiert. Währung ist der „Bracke Taler“: Viele „Staatsgäste“ besuchen Brackeland und werden mit Hymne und Eintragung ins Gästebuch von der Außenministerin begrüßt.

1. August 2001

Nach dem Ausscheiden von Karl-Heinz Adamski als Schulleiter wird Birgit Kuhlmei neue Schulleiterin.

1. August 2001

Die erste Schwerpunktklasse „Bläserklasse“ wird eingerichtet. In den folgenden Jahren wird das Schwerpunktklassenkonzept entwickelt.

Februar 2002

Nach einem aufwändigen und intensiven Diskussionsprozess innerhalb der gesamten Schule wird das Schulprogramm von der GK beschlossen. Es enthält zahlreiche pädagogische Bausteine, die zu Markenzeichen der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule werden: Schwerpunktklassen, Gewaltprävention, Aussiedlerintegration etc.

19. September 2005

Franz Rollinger wird neuer Schulleiter, nachdem Birgit Kuhlmei als Inspektorin in die neu gegründete Niedersächsische Schulinspektion wechselte.

9. September 2006

Jubiläumsfest „35 Jahre Wilhelm-Bracke-Gesamtschule“

1. August 2007

Alle niedersächsischen Schulen werden per Gesetzesänderung zu „Eigenverantwortlichen Schulen“. Der erste Schulvorstand wird gewählt.

1. August 2010

Die niedersächsische Landesregierung führt trotz zahlreicher Proteste der Gesamtschulen die zwölfjährige Schulzeit auch an Gesamtschulen ein (I8 / G8). Der neue fünfte Jahrgang 2010 arbeitet als erster Jahrgang nach den neuen Vorgaben.

26. Oktober 2010

Die neue Sporthalle Rheinring wird eröffnet und an die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule übergeben.

29. Oktober 2010

Die Stadtverwaltung gibt bekannt, dass das Gebäude der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule als Sanierungssonderfall zu betrachten ist und bis 2014 neu gebaut werden wird. Kosten: Ca. 40 Millionen Euro. Bauträger wird die Städtische Tochtergesellschaft Nibelungen Wohnbau GmbH.

2011-2013

Architektenwettbewerb: 1. Preis Büro Springmeier, Braunschweig,

Raumprogramm, Raumbuch, Ratsbeschluss,

3.4.2013 Baubeginn

6. Juni 2014

Nach einem aufwändigen Bewerbungsprozess und einem mehrstufigen Prüfungsprozess durch das Gutachtergremium der Robert-Bosch-Stiftung wurde am 6. Juni 2014 in Berlin das offizielle Ergebnis unserer Schulpreisbewerbung bekanntgegeben. Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule wurde als eine der fünfzehn besten Schulen Deutschlands 2014 nominiert.

6. Januar 2015

Erster Unterrichtstag im neuen Schulgebäude am Rheinring 12. Nach 41 Jahren Standzeit ist das „Alt“-Gebäude abrissbereit.

 

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