Das Projekt „Verantwortung“

Im 7. Jahrgang findet an einem Nachmittag der Woche das Projekt „Verantwortung“ statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs teilnehmen. Das Projekt erstreckt sich über ein Schulhalbjahr. Dementsprechend nehmen drei Klassen des Jahrgangs im 1.HJ und drei Klassen im 2. HJ am Projekt teil.
Das Projekt lässt sich in drei Phasen gliedern: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.
Die Grundidee ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in einem selbstgewählten persönlichen Projekt in einer Einrichtung ihrer Wahl Verantwortung übernehmen.

Vielfältige Kompetenzen wie Gebraucht-Werden, solidarisches Verhalten und Toleranz, demokratische Teilhabe, Selbstwertgefühl usw. werden hierbei gestärkt:

Die Projektideen unserer Schülerinnen und Schüler sind vielfältig. Sie

  • kümmern sich um alte oder hilfsbedürftige Menschen
  • engagieren sich im Kindergarten
  • leiten eine Kindergruppe im Sportverein
  • spielen mit Flüchtlingskindern
  • helfen im Tierheim
  • arbeiten in ökologischen Projekten mit.
  • u.a.
  • Zu 1. In der ersten Phase zu Beginn des Schuljahres wird das Projekt „Verantwortung“ im Unterricht vorbereitet.
    Folgende Inhalte sollen im Unterricht erarbeitet werden:

  • Bedeutung von Verantwortung
  • Verhaltensregeln (Elemente aus der Vorbereitung eines Schülerpraktikums)
  • Organisatorisches
  • Erkunden des Stadtteils
  • Suchen der eigenen „Stelle“, Erkunden der Einrichtung, Herstellung von Kontakten etc.
  • Ansprechpartner in der Einrichtung festlegen
  • Zu 2. In der zweiten Phase (ca. nach den Herbst bzw. Osterferien) beginnt die praktische Tätigkeit in der selbst gewählten Einrichtung. Die Schülerinnen und Schüler sind an einem Nachmittag der Woche (zumeist der AG Nachmittag) in ihrem „Projekt“. Alle Schülerinnen und Schüler werden mindestens einmal während der Projektzeit von ihren Tutoren besucht.

    Zu 3. Die Schülerinnen und Schüler berichten in den Tutorenstunden und bekommen bei Fragen oder Schwierigkeiten Unterstützung von ihren Tutoren. Die Tutorenstunden können hierfür genutzt werden.
    Die erlangten Kompetenzen werden am Ende des Schuljahres in einem Lernentwicklungsbericht zurückgemeldet. Ebenso werden die Einrichtung und die Art der Tätigkeit dort beschrieben.