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Schulprogramm

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Inhaltsverzeichnis:

 1.      Leitbild der Schule

2.      Äußere Beschreibung unserer Schule

3.      Pädagogisches Grundverständnis

4.      Arbeits- und Entwicklungsschwerpunkte der Unterrichts- und Erziehungsarbeit

4.1        Unterricht

4.2        Schule als Lebensort

4.3        Die Arbeit im Sekundarbereich II

4.4        Projekte

4.5        Kommunikation und Öffentlichkeit

5.      Organisation und Evaluation

5.1        Konferenz- und Leitungsstruktur

5.2        Das Arbeitsprogramm

5.3        Ergebnisüberprüfung

5.4        Fortschreibung des Schulprogramms

 

 

1. Leitbild

siehe unter Leitbild mehr...


 

2.   Äußere Beschreibung unserer Schule:

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig wurde 1971 als Integrierte Gesamtschule für die neu entstandene Weststadt und umliegende Ortschaften gegründet. Einzugsgebiet der Schule ist seit 1980 die gesamte Stadt Braunschweig.

Der Namensgeber Wilhelm Bracke (1842-1880) sah in der Ausweitung der Bildung eine wesentliche Voraussetzung für den sozialen Fortschritt und setzte sich für die Einführung einer kostenlosen Schule für alle Bevölkerungsschichten und das Offenhalten des Bildungswesens bis zur Klasse 10 ein.

Im Sekundarbereich I ist die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule sechszügig. In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 beträgt die Klassenstärke gemäß den Vorgaben des Kultusministeriums 28-30 Schülerinnen und Schüler.

Die gymnasiale Oberstufe (durchschnittlich 270 Schülerinnen und Schüler) besteht seit 1977. Der Jahrgang 11 umfasst 4 bis 5 Klassen. Das Kurssystem enthält Kurse auf erhöhtem Niveau in nahezu allen Fächern; wir legen Wert auf große Wahlfreiheit in den Fächern. Das Abitur wird wie an allen Integrierten Gesamtschulen nach der 13. Klasse abgelegt.

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule können folgende Abschlüsse erreicht werden:

nach Klasse 9:      Hauptschulabschluss nach 9

nach Klasse 10:     Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss

                            Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

                            Erweiterter Sekundarabschluss I

nach Klasse 12:     Schulischer Teil der Fachhochschulreife

nach Klasse 13:     Allgemeine Hochschulreife (Abitur).

Das Kollegium unserer Schule besteht aus ca. 110 Lehrerinnen und Lehrern sowie Referendarinnen und Referendaren und Anwärterinnen und Anwärtern. Es setzt sich aus ca. 40 % Gymnasiallehrkräften, 40 % Grund- und Hauptschullehrkräften und 20 % Realschullehrkräften zusammen. Zum pädagogischen Personal dieser Schule gehören drei Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, zum Verwaltungspersonal drei Sekretärinnen, zwei Hausmeister und ein Schulassistent.

Die Schülerschaft stammt zu 55 % aus der Weststadt und den umliegenden Ortschaften, 45 % der Schülerinnen und Schüler kommen aus dem übrigen Stadtgebiet.

Die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler in den 5. Jahrgang erfolgt durch ein rechtlich vorgeschriebenes Losverfahren, das den Leistungsquerschnitt der Jahrgangsschülerschaft Braunschweigs gewährleisten soll.

Die Klassen werden unter Berücksichtigung einer heterogenen Zusammensetzung gebildet. Jede Klasse wird in der Regel von einem Tutorenpaar (Frau/Mann) geleitet und von diesem bis zum Abschluss in Klasse 10 geführt. Das Tutorensystem wird im Sekundarbereich II in modifizierter Form fortgesetzt. Die äußere Fachleistungsdifferenzierung beginnt mit Jahrgang 7 in den Fächern Mathematik und Englisch. Ab dem 8. Schuljahr wird auch in Deutsch und ab dem 9. Schuljahr in Naturwissenschaften in Grund- und Erweiterungskurse differenziert.

Jeder Jahrgang im Sekundarbereich I wird pädagogisch und organisatorisch von einem Jahrgangsleiter oder einer Jahrgangsleiterin geführt.

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule wird von einer Kollegialen Schulleitung geleitet. Ihr gehören zurzeit an: Schulleiter, Stellvertreter, Didaktische Leiterin, Leiter des Sekundarbereichs I und Leiter des Sekundarbereichs II.

Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleiter gibt es für die Bereiche: Deutsch und Religion, Fremdsprachen, Mathematik und Informatik, Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre und Werte und Normen, Musik und Ganztag, Arbeit / Wirtschaft / Technik und Kunst sowie Sport. Darüber hinaus werden weitere fachliche Bereiche wie Darstellendes Spiel, Audiovisuelle Medien und Informationstechnologie von Obleuten koordiniert.

Das zweigeschossige Gebäude der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule stammt aus dem Jahr 1974 und ist unter Planungsbeteiligung des Kollegiums von der Stadt Braunschweig als Schulträger errichtet worden.

Die Raumgliederung zeigt im Basisgeschoss die Funktions- und Kommunikationsräume und den Aufenthaltsbereich; im Obergeschoss befinden sich die Unterrichtsräume, die Lehrerstationen und die von Schülerinnen und Schülern gestalteten Innenhöfe.

Mehrere Schulhofteile und der ökologisch gestaltete Schulgarten befinden sich im Westen des Schulgebäudes. Ein Sportplatz und die Spiel- und Freizeitanlagen des Bereichs Westpark stehen der Schule zur Verfügung.

Die Klassenräume sind so angeordnet, dass die sechs Klassen in der unmittelbaren Nähe zur Lehrerstation des Jahrgangs liegen. Der 5. Jahrgang befindet sich in einem besonderen Bereich der Schule, der ein langsames Hineinwachsen in die Schule ermöglicht.

In den Lehrerstationen haben die Tutorinnen und Tutoren des Jahrgangs mit der Jahrgangsleiterin oder dem Jahrgangsleiter ihre Arbeitsplätze. Die Lehrerinnen und Lehrer sind daher für die Schülerinnen und Schüler schnell ansprechbar.

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule wurde von Beginn an als viertägige Ganztagsschule geführt. Der Unterricht an dieser Schule findet an fünf Vormittagen (Mo – Fr) und vier Nachmittagen (Mo – Do) in der Zeit von 7:45 Uhr bis 15:45 Uhr statt.

In den Jahrgängen 2008 und 2009 ist der Dienstagnachmittag fakultativ.

Es gibt eine Mensa mit Kiosk zur Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereichs II betreiben mit Unterstützung des Schulvereins ein Stehcafé.

Der Fachbereich Ganztag bietet Betreuung und Anleitung der Schülerinnen und Schüler, aber auch Anregung und Förderung über den regulären Unterricht hinaus. Angebote des Fachbereichs sind Sozial- und Tischgruppentraining, Freizeitangebote vor allem auch in der Mittagszeit, Arbeitsgemeinschaften und Beratung und die Schulbibliothek.

 

 

3. Pädagogisches Grundverständnis:

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule leben und lernen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Begabungen und Interessen gemeinsam. Unterschiede in der sozialen Herkunft sowie im kulturellen und religiösen Hintergrund spiegeln die Vielfalt unserer Gesellschaft wider.

·         Wir begreifen diese Heterogenität sowohl als Chance als auch Herausforderung. Wir respektieren die Individualität der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Uns ist bewusst, dass die Erfahrung von Vielfalt und Differenziertheit es allen, die an der Erziehung beteiligt sind, ermöglicht, voneinander zu lernen und besser mit der sich immer schneller verändernden Welt umzugehen. Um dieses zu erreichen, orientierten wir uns an einem ganzheitlichen Erziehungsbegriff. Es ist unser Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage von Wertschätzung und Integration umfassend zu qualifizieren.

·         Für uns bedeutet Wertschätzung, jeden Menschen anzunehmen, unabhängig von seinem Alter, Geschlecht, Leistungsvermögen, seiner Herkunft und seinen Eigenschaften. Wir verstehen ihn als ein Individuum, auf das wir eingehen und dessen Persönlichkeitsentwicklung wir stärken wollen. Gleichzeitig erwarten wir von allen Personen respektvollen, freundlichen und gewaltfreien Umgang miteinander.

·         Wir verstehen Integration als Handeln aus dem Bewusstsein heraus, dass unterschiedliche Nationalitäten, Geschlechter, Glaubensbekenntnisse und Unterschiede in der sozialen Herkunft und im Leistungsvermögen eine Bereicherung für das Zusammenleben in der Schule und für die Entwicklung der Persönlichkeit darstellen. Das Verstehen des Anderen soll zu Toleranz führen und den Weg zu einer selbst bestimmten, solidarischen und weltoffenen Gesellschaft eröffnen.

·         Wir denken, dass die verantwortungsbewusste Wahrnehmung und Gestaltung der Umwelt lokal wie global besonders wichtig für die Gesellschaft in Gegenwart und Zukunft sind. Schülerinnen und Schüler lernen, sich ihres eigenen Umgangs mit Ressourcen bewusst zu werden und unterstützen durch ihr Engagement Projekte der Schule.
Wir gehen sparsam mit Energie um und nutzen regenerative Energiequellen in der Schule Wir achten auf die Vermeidung von Müll. Anfallenden Müll trennen wir, so dass sinnvolles Recycling ermöglicht wird.
Wir fördern und unterstützen eine gesundheits- und umweltbewusste Ernährung unserer Schüler und Schülerinnen durch die Aneignung von Kenntnissen und die praktische Umsetzung im alltäglichen Schulleben.
Die Schaffung dieses Bewusstseins ist sowohl Aufgabe des Fachunterrichts als auch der fächerübergreifenden Projekte und Aktionen.

 

·         Wir wollen eine Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler erreichen, die in der Aneignung von Fach-, Handlungs- und Sozialkompetenz besteht. In jedem Unterrichtsfach sollen sie über die fachliche Qualifizierung hinaus auf die Erfordernisse des lebenslangen Lernens vorbereitet werden. Um ihre Entscheidungs- und Planungsfähigkeit zu entwickeln, sollen sie lernen, Zusammenhänge zu erkennen und in Strukturen zu denken. Hierzu ist es notwendig, dass sie durch eine dazu geeignete Gestaltung des Unterrichts ihr persönliches Leistungsvermögen erkennen und es realistisch einschätzen lernen. Es soll gewährleistet werden, dass unterschiedliche Interessen durch differenzierte und motivierende Anforderungen gefördert werden und jeder bis an seine individuelle Leistungsgrenze gefordert wird.

·         Wir sind der Ansicht, dass das integrierte System der Gesamtschule und die Bedingungen der Ganztagsschule uns die Möglichkeit geben, neben der Vermittlung von Fach- und Handlungskompetenz auch die Sozialkompetenz in besonderem Maße zu entwickeln. Kooperative Arbeitsformen im Unterricht sind Ergebnis kooperativer Strukturen (Teamarbeit) auf allen Ebenen der Schule. Die Stärkung des Selbstvertrauens, der Konfliktfähigkeit, der Kreativität und Eigeninitiative sind maßgebliche Bereiche der von uns angestrebten Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler.

·         Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche wesentliche Prägungen durch ihre Eltern, Familien und das gesellschaftliche Umfeld erfahren.
Eine enge Zusammenarbeit der Schule mit den Eltern ist daher für uns eine wichtige Komponente des Schullebens, um das Ziel einer ganzheitlichen Erziehung zu erreichen.

·         Unsere Schule ist offen für neue Entwicklungen und Prozesse. So arbeiten wir mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zusammen und nutzen deren Anregungen und Kompetenzen.

 

 

 

4. Arbeits- und Entwicklungsschwerpunkte der Unterrichts- und Erziehungsarbeit

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule steht guter Unterricht im Zentrum aller pädagogischen Betrachtungen.

 

4.1      Unterricht

Neben der Vermittlung von Wissen kommt der Vermittlung der Fähigkeit, sich selbstständig Wissen aneignen zu können, eine immer größere Bedeutung zu. Methodenkompetenzen fördern die Autonomie und den Lernerfolg der Lernenden, machen sie unabhängiger und zufriedener und so das Unterrichten effektiver.

In den Arbeits- und Übungsstunden des Sekundarbereichs I planen und strukturieren die Schüler und Schülerinnen die anstehenden Aufgaben des Wochenplanes zunehmend eigenständig. Sie arbeiten individuell, je nach Aufgabenstellung auch in Partner- oder Gruppenarbeit. In eigener Verantwortung gestalten sie ihre zeitliche Planung und bestimmen den notwendigen Aufwand zur Bearbeitung. Unterstützendes Handwerkszeug ist der Jahresplaner für Schüler und Schülerinnen, der aktiv genutzt wird. Lehrer und Lehrerinnen sind in den Arbeits- und Übungsstunden Moderatoren und Berater.

 

Lern- und Kenntnisdefizite bedürfen fördernder Maßnahmen. Unsere Schule hält dafür eine Vielfalt von Maßnahmen bereit. Sie bestehen in binnendifferenzierendem Unterricht, zusätzlichen unterstützenden Lernangeboten, in der Festigung von Grundlagenwissen in kompensatorischen Kursen sowie besonderer Aufmerksamkeit und Zuwendung der Lehrerinnen und Lehrer in Arbeits- und Übungsstunden.
Der fordernde Anspruch zu erhöhten Lernleistungen wird durch eine gesteigerte Arbeitsselbstständigkeit und die Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen erzielt.
In den Arbeits- und Übungsstunden finden Schüler und Schülerinnen Zeit zum
Üben, Vertiefen begonnener Arbeitsprozesse und Trainieren von Arbeitstechniken. So sollen die notwendigen häuslichen Arbeiten reduziert werden.

 

Wir streben an, möglichst viele Schülerinnen und Schüler durch Formen des kooperativen Lernens zu aktivieren. Dieses Konzept steht für die Integration unterschiedlicher Unterrichtsformen, in denen alle Schüler und Schülerinnen ihren Beitrag zur gemeinsamen Arbeit leisten.

Zur Erweiterung der Handlungskompetenz im eigenständigen Lernen unserer Schüler und Schülerinnen setzen wir in den Jahrgängen und Fachbereichen ein Methodencurriculum in ein konkretes und verbindliches Programm um.

Jahrgangsbezogen werden in Tutorenzeiten Methoden vorgestellt und eingeführt, die im Fachunterricht vertieft und trainiert werden. Am Schluss eines Schuljahres werden die methodischen Kenntnisse evaluiert, um auf dieser Basis aufbauend die nächsten Schritte im Methodencurriculum zu bearbeiten.

 

In jeder Klasse tragen zwei Tutoren (in der Regel eine Lehrerin und ein Lehrer) die pädagogische Verantwortung als Klassenlehrer. Sie begleiten ihre Schüler in der Regel von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe, geben ihnen über den Fachunterricht hinaus soziale Orientierung und trainieren selbstständige und selbsttätige Arbeitsformen. Die Tutoren erarbeiten aufgrund der genauen Kenntnis der Bedürfnisse und Notwendigkeiten individuelle Förder- und Fordermaßnahmen. Sie beraten und unterstützen die Schülerinnen und Schüler über den Fachunterricht hinaus, z.B. bei fächerübergreifenden Unterrichtsprojekten oder in Arbeits- und Übungsstunden, und sind nicht nur in schulischen sondern häufig auch in privaten Zusammenhängen Ansprechpartner und Vertrauenspersonen.

Losgelöst vom Fachunterricht bieten Tutorenzeiten (mit beiden Tutoren) auch die Möglichkeit zu Sozialaktionen (Besprechen von Problemen im Klassenrat, Planung und Vorbereitung von Vorhaben und Fahrten, Ausgestaltung des Heimatraumes, Unterrichtsgänge, Besuch von außerschulischen Veranstaltungen, Freizeitvorhaben, Feste).

Das Tutorenmodell wird im Sekundarbereich II fortgesetzt.

 

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist als Jahrgangsteamschule verfasst. Um Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein zu fördern, bilden die Klassen und Lehrkräfte eines Jahrgangs Einheiten, die den Schülerinnen und Schülern einen überschaubaren und verlässlichen Bezugsrahmen gewährleisten. Jedes Jahrgangsteam wird pädagogisch und organisatorisch von einer Jahrgangsleiterin oder einem Jahrgangsleiter geführt. Die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Jahrgangsteams planen und strukturieren den Unterricht sowie alle jahrgangsbezogenen Projekte und Vorhaben gemeinsam in enger Zusammenarbeit. Die einzelnen Jahrgänge bilden auch räumlich eine Einheit. Die Arbeitsplätze der Tutorinnen und Tutoren sind als Jahrgangsteamstationen innerhalb dieser Einheiten verankert.

 

Die Einrichtung von Schwerpunktklassen stellte eine wichtige Neuerung in der Entwicklung unserer Schule dar. Schülerinnen und Schüler können nach der Aufnahme an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule eine Schwerpunktklasse nach ihrem Interesse wählen. Als verbindliche Angebote der Schule gibt es in jedem Jahr

·         eine Bläserklasse (in Kooperation mit der Städtischen Musikschule),

·         eine Sportklasse,

·         und eine NT-Klasse (Neue Technologien), die natur- oder gesellschaftswissenschaftliche Schwerpunktthemen bearbeitet.

Die drei weiteren Lerngruppen bilden projektbezogene Schwerpunkte. Ziel der Arbeit an gemeinsamen Schwerpunkten ist es, über die Vermittlung von Fachkenntnissen hinaus eine Stärkung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung, der Teamfähigkeit, der Verlässlichkeit und des Verantwortungsbewusstseins zu erreichen.

Das Schwerpunktklassenkonzept wurde über einen Zeitraum von 3 Jahren von der TU-Braunschweig, Fachbereich Pädagogische Psychologie, mit einer Untersuchung begleitet und wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse sind in unser Konzept eingeflossen.

 

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung:
Seit dem Schuljahr 2006/2007 werden aufsteigend die individuelle Lernausgangslage und die Lernentwicklung der Schüler und Schülerinnen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik erhoben. Hierzu nutzen wir standardisierte und selbst entwickelte Verfahren zur Erhebung der Lernausgangslage und beschreibende Formen, die sich auch in unseren Lernentwicklungsberichten wiederfinden.
Die Ergebnisse werden zusammen mit den Lernentwicklungsberichten in der Schülerakte gesammelt.

Lernentwicklungsberichte:
Schüler und Schülerinnen erhalten zum Ende des Schulhalbjahres in den Klassen 5 bis 8 Lernentwicklungsberichte, in denen in standardisierter Form Aussagen zu den erreichten Kompetenzen getroffen werden und in denen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in freien Formulierungen die individuelle Lernentwicklung beschreiben.

Ab Klasse 8 erteilen wir Notenzeugnisse, die im 8. Schuljahr noch durch den Lernentwicklungsbericht ergänzt werden.

Zielvereinbarungen:
Begleitend zum Notenzeugnis führen die Tutoren und Tutorinnen in den Jahrgangsstufen neun und zehn Beratungsgespräche mit Schülern und Schülerinnen und deren Eltern, um die notwendigen Zielsetzungen für einen angestrebten Schulabschluss sowohl im Leistungsbereich der Fächer als auch im Arbeits- und Sozialverhalten festzuhalten. Die Zielvereinbarungsgespräche finden in jedem Schulhalbjahr statt. Die getroffenen Vereinbarungen werden von den Beteiligten unterzeichnet und sind ergänzende Unterlagen zum Zeugnis.

 

Wir sehen die Notwendigkeit gezielter Förder- und Fordermaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen:

Einige Kinder und Jugendliche, die heute in den Sekundarbereich I kommen, haben Defizite im sprachlichen Ausdrucksvermögen, in mathematischen Grundrechenarten und allgemein im Sinnerfassen von Texten und Aufgaben. Trotz dieser Erschwernisse sind sie dem Grundsatz nach intelligent und lernfähig und daher in der Lage mit gezielter Förderung einen guten Schulabschluss an unserer Schule zu erreichen.

Auf der anderen Seite wollen wir auch den Schülerinnen und Schüler gerecht werden, die insbesondere in den Fächern Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften und Deutsch besondere Stärken aufweisen, und sie mit Forderangeboten unterstützen. Solche Forderangebote eilen im curricularen Lehrgangsstoff nicht voraus, sondern vertiefen die schon erworbenen Kenntnisse durch intensive Übungen sowie praktische und künstlerische Anwendungen. Das Förder- und Forderkonzept setzt einen besonderen Schwerpunkt auf Maßnahmen in den Klassen 5 und 6. In dieser Eingangsphase legen wir die Grundlagen im fachlichen Fundament, in Lerntechniken und im sozialen Miteinander, auf denen wir in den folgenden Jahren aufbauen. Das Förderkonzept setzt sich in den Jahren 7 – 11 fort.

Die Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule. Diese langjährigen Erfahrungen nutzen wir zur Integration von Schülerinnen und Schülern fremder Muttersprachen.

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der neu angemeldeten Nichtschwimmer deutlich erhöht. Wir haben den Anspruch, dass keine Schülerin und kein Schüler diese Schule verlässt, ohne ein Schwimmzeugnis erworben zu haben. Alle Eltern stimmen mit der Anmeldung ihrer Kinder diesem Anspruch zu.
Für Nichtschwimmer und Schüler ohne Schwimmzeugnis wird am Nachmittag zusätzlich Schwimmförderunterricht angeboten.

Etwa 40 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler in den neuen 11. Klassen kommen von anderen Schulen und bringen sehr unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit. Um im Unterricht in der gymnasialen Oberstufe erfolgreich mitarbeiten zu können, bieten wir Schülerinnen und Schülern Förderunterricht in Mathematik und Englisch an.

Für alle oben genannten Schülerinnen und Schüler wird auf der zuständigen Klassenkonferenz ein Förderbeschluss gefasst, den die Jahrgangsteams bzw. die Leitung des Sekundarbereichs II mit Unterstützung der Schulleitung umsetzen.

 

Für Schüler und Schülerinnen mit Auffälligkeiten im sozialen und/oder motorischen Bereich bieten wir in den Jahrgängen 5 und 6 eine spezielle Förderung an. Nach einem Beobachtungszeitraum von den Sommerferien bis zu den Herbstferien entscheiden die Tutoren einer Klasse über die Teilnahme ihrer Schüler/innen an der motopädagogischen Förderung. Ziel der ganzheitlichen Förderung ist die Stärkung der sozialen Kompetenz und die Entwicklung der Arbeitsfähigkeit im Unterricht.

 

Die Fortbildungsplanung dient der Realisierung der im Arbeitsprogramm beschriebenen Entwicklungsziele der Schule und soll somit der Umsetzung des Schulprogramms dienen

Als Schwerpunkte unserer Fortbildungen setzen wir auf:

·         Tischgruppenarbeit, Leseförderung,

·         Unterrichtsentwicklung durch innovative Lern- und Arbeitsformen,

·         Methodentraining,

·         Systematische Verbesserung der Unterrichtsqualität,

·         Weiterbildung und Evaluation der Arbeit von Schulleitung, Fachbereichsleitung, Jahrgangsleitung, Schulelternrat, Schülerrat, Schulvorstand,

·         Kerncurricula und Bildungsstandards.

 

Darüber hinaus wird den individuellen Fortbildungsbedürfnissen Rechnung getragen.

Fortbildungen werden gemeinsam mit der Didaktischen Leiterin, dem Didaktischen Leiter evaluiert und Maßnahmen zur Weitergabe innerhalb des Kollegiums verabredet.

 

Wichtiger Bestandteil der Erziehungs- und Bildungsarbeit sind die in der Fahrtenwoche jährlich stattfindenden Klassenfahrten

Reiseziele und Gestaltung stehen im Zusammenhang mit sozialen, integrativen oder fachbezogenen, häufig auch fächerübergreifenden Lerninhalten. Sie orientieren sich an den Projekten der jeweiligen Jahrgänge oder Klassen und werden im Jahresarbeitsplan rechtzeitig vorbereitet.

Schwerpunkte des Fahrtenkonzepts, das die Jahrgänge in eigener Verantwortung umsetzen, sind …

·         eine mehrtägige Kennenlernfahrt in der Jahrgangsstufe 5. Als Alternative werden in eigener Verantwortung des Jahrgangs in der näheren Umgebung Exkursionen und gemeinsame Unternehmungen geplant und durchgeführt.

·         fachbezogene Fahrten (z.B. zum Unterrichtsthema „Leben am Meer“) sowie Fahrten zur Stärkung und Festigung des sozialen Miteinanders der einzelnen Lerngruppen (z.B. Gruppentraining, Selbstversorgung oder gemeinsame erlebnispädagogische Unternehmungen). In einem Jahr kann die Klassenfahrt auch ein Mal ausgesetzt werden.

·         Städtereisen innerhalb Deutschlands oder in europäische Nachbarländer in den Jahrgangsstufen neun und zehn. Abschlussfahrten der Sekundarstufe I sind für die Teilnehmenden von besonderem Erinnerungswert.

·         ein dreitägiges Jahrgangsseminar in der Einführungsphase zur Vorbereitung auf die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe.

·         Studienfahrten mit inhaltlich und methodisch an die Seminarfächer angebundenen Schwerpunkten im 3. Semester der Qualifikationsphase.

 

Projektfahrten finden außerhalb der Fahrtenwoche zu besonderen Themen statt, z.B.:

·         Skikurse in der Sek I und in der SEK II (s. Vereinbarung „Sportlehrgang Ski-alpin vom 02.05.12),

·         Austauschbesuche an ausländischen Partnerschulen (Comenius-Projekt, Englandaustausch, Theaterprojekt, u.a.),

·         Tage der Orientierung im Kloster (zum Abschluss der Sekundarstufe I),

·         „Reitertage“ für AG-Teilnehmer.

Weitere Projekte können entwickelt und neue Projektfahrten geplant werden.

 

Die Vermittlung der vorberuflichen Bildung mit dem Ziel der Befähigung zur Aufnahme einer Berufsausbildung bzw. eines Studiums erfolgt durch:

·         Unterrichtsverfahren wie Betriebserkundungen, besonders die Schnuppertage im 8. Jahrgang,

·         vielfältige Unterrichtsformen,

·         das dreiwöchige Betriebspraktikum im 9. Jahrgang und

·         die Aktionstage zur Berufsorientierung im 10. Jahrgang und

·         das Jahrgangsseminar des 11. Jahrganges

·         Teilnahme an Studieninformationstagen der regionalen Universitäten.

Der Prozess der Berufsorientierung, Berufsfindung und Berufswegplanung ist ein mehrstufiger Bildungsprozess über mehrere Jahrgänge. Eine Orientierung über die Arbeits- und Wirtschaftswelt des regionalen sowie überregionalen Wirtschaftsraumes mit einem vielfältigen Informationsangebot begleitet diesen Prozess. Hierbei stehen wir im Dialog mit Eltern, Berufsbildenden Schulen, Betrieben und Einrichtungen sowie der Arbeitsagentur und der Studienberatung der TU Braunschweig.

 

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule bietet allen Schülerinnen und Schülern in der Regel drei Stunden Sport in der Woche. In diesen drei Stunden Sport wird auch der von den Richtlinien geforderte Schwimmunterricht abgedeckt.

Vom 8. bis 10. Schuljahr wird der Sportunterricht nach Neigung differenziert. Die Schülerinnen und Schüler wählen aus einem Angebot eine Spielsportart (z.B. Tischtennis, Basketball, Volleyball) und eine Individualsportart (z.B. Gymnastik/Tanz, Leichtathletik, DLRG-Kurs) für je ein halbes Jahr an. Die dritte Sportstunde wird weiter im Klassenverband erteilt.

Im Sommerhalbjahr findet ein Leichtathletiksportfest (Bundesjugendspiele) und im Winterhalbjahr ein Spielsportfest statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

In der Einführungswoche im 5. Jahrgang absolvieren die Schülerinnen und Schüler einen Schwimmeingangstest. Alle Nichtschwimmer müssen anschließend an einer intensiven Schwimmförderung teilnehmen. Erst wenn die Leistungen zum Jugendschwimmschein in Bronze erreicht wurden, werden sie in den Schwimmunterricht im Klassenverband integriert.

 

Mit dem Medienkonzept verfolgt die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule eine konsequente Erweiterung und Verstärkung der Informations- und Kommunikationskompetenz von Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das Ziel ist der Erwerb informationstechnologischer Schlüsselqualifikationen, auch im Bereich von Multimedia-Anwendungen. In den Jahrgängen 7 bis 10 bieten wir daher jeweils einen Wahlpflichtkurs Medien an.

 

 

4.2      Schule als Lebensort

Als Ganztagsschule fühlt sich unsere Schule einem ganzheitlichen Bildungsauftrag verpflichtet. Sie verfolgt das Ziel, die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeit zu einem eigenverantwortlich geführten Leben, ihre sozialen Fähigkeiten und ein aktives Freizeitverhalten zu fördern. Die Erfüllung dieser Zielvorgaben geschieht vor allem durch eine pädagogische Gestaltung der Unterrichtswoche und des Tagesablaufes, durch sozialpädagogische Betreuung und Beratung, durch die Öffnung von Schule und Unterricht zum außerschulischen sozialen, kulturellen und betrieblichen Umfeld sowie durch die Mitwirkung von Schülern und Eltern bei der Gestaltung des Schullebens und der Ganztagsangebote.

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule bietet ihr Ganztagsangebot für alle Schülerinnen und Schüler an vier Nachmittagen an. Zurzeit wird in einer zweijährigen Versuchsphase für die Jahrgänge 2008 und 2009 geprüft, ob das 3+1 Modell (drei verpflichtende Nachmittage und ein freiwilliger Nachmittag) eine sinnvolle Weiterentwicklung des Ganztagsangebotes sein kann.

Der Fachbereich Ganztag gliedert sich auf in die Abteilungen Schulsozialarbeit, Arbeitsgemeinschaften und Schulbibliothek.

In der Abteilung Schulsozialarbeit arbeiten drei Sozialpädagoginnen. Ihre Aufgaben sind: Freizeitangebote in der Mittagszeit, Sozial- und Tischgruppentraining im fünften und sechsten Jahrgang und Beratung in Problemsituationen.

In der Abteilung Arbeitsgemeinschaften werden die AGs der Schule koordiniert. Einige AGs werden von Lehrkräften angeboten, überwiegend arbeiten wir jedoch auf Honorarbasis mit ca. 30 externen Lehrkräften sowie mehreren Kooperationspartnern zusammen. Mit diesem Mixmodell können wir ca. 60 Arbeitsgemeinschaften für sechs Jahrgänge anbieten.

 

Die Schulbibliothek ist eine wichtige Einrichtung unserer Schule. Sie ist sowohl Lese-, Arbeits-, Ruhe- wie auch Veranstaltungsraum, dient der Informationsbeschaffung und ermöglicht selbstständiges Arbeiten und das Lernen voneinander. In ihr kann man sich zurückziehen, entspannen und spielen. Sie bietet Beratung und Hilfe bei Lernfragen, Schulproblemen und persönlichen Nöten. Durch die offenen Mittagsangebote ist die Schulbibliothek zugleich eine Station des Freizeitbereiches. Ihre besondere Atmosphäre bezieht die Schulbibliothek auch aus der bewussten Gestaltung des Raumes und durch die Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern in einer jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft.

Der Bücherbestand umfasst Material für alle Jahrgangsstufen und Fachbereiche. An der Auswahl der Anschaffungen sind die Benutzer verantwortlich beteiligt. Mit Computerarbeitsplätzen und Internetanschluss werden die neuen Technologien sinnvoll in das bestehende Medienangebot integriert. Die Schulbibliothek unterstützt auch die Öffnung der Schule durch Projektunterricht, Autorenlesungen, Arbeitstagungen und Feste.

Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und pädagogische Mitarbeiterinnen arbeiten zusammen an der Realisierung und Weiterentwicklung dieses integrativen Konzeptes.

 

Mensa und Kiosk werden von einer Cateringfirma betrieben. Während der sechsten und siebten Stunde werden zwei Menüs, davon ein vegetarisches, angeboten. Der fünfte und sechste Jahrgang sind verpflichtet am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen. Die Klassen werden von ihren Lehrkräften zum Essen begleitet. Das gemeinsame Mittagessen ist Teil unseres pädagogischen Konzeptes.

 

Zwischen der Schule und den Schülerinnen und Schülern wird eine schriftlich fixierte Vereinbarung über die grundsätzlichen Verhaltensweisen getroffen, die von den Schülern, deren Erziehungsberechtigten, den Tutoren und der Schulleitung unterschrieben wird. Die Schulvereinbarung wird als Grundlage für das Zusammenleben an der Schule ausführlich im Unterricht besprochen. Die Schulvereinbarung ersetzt eine Schulordnung.

 

Das Sozialtraining dient der Stärkung und Festigung sozialer Kompetenzen. Es wird von der Fachabteilung Sozialarbeit in enger Kooperation mit den Tutorinnen und Tutoren im Rahmen von fest verankerten Wochenplanstunden in den Jahrgängen 5 und 6 zunächst als Klassentraining, im Anschluss daran als Tischgruppentraining durchgeführt. Während des Sozialtrainings erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihren kleinen sozialen Lerneinheiten Lösungs- und Handlungsstrategien, die sie dazu befähigen, im Unterricht selbstständig, kooperativ und zielgerichtet zu agieren.

 

 

4.3       Die Arbeit im Sekundarbereich II

Im 11. Jahrgang findet eine im Unterricht vorbereitete einwöchige Projektphase statt. Das Oberthema wird von den Schülern auf der ersten Vollversammlung des künftigen 11. Jahrgangs am Ende der Klasse 10 festgelegt.

Die Schüler finden mit ihrem Betreuungslehrer ein Thema, das sie in Kleingruppen eigenständig erarbeiten. Dabei üben sie Methoden der Beschaffung, Verarbeitung, Bewertung und Präsentation von Informationen ein. Die Ergebnisse werden am letzten Projekttag präsentiert. Hierzu sind besonders die Schüler des 10. Jahrgangs eingeladen.

 

Ein dreitägiges Jahrgangsseminar im Internationalen Haus Sonnenberg im Harz soll das Kennenlernen und die Zusammenarbeit des Jahrgangs intensivieren. Weitere Schwerpunkte des Seminars sind:

·         Die Vorbereitung auf die Qualifikationsphase durch intensive Beratung, Vorstellung der Kombinationsmöglichkeiten und der Inhalte der Schwerpunktfächer.

·         Informationen zur Berufsorientierung, wobei uns ehemalige Schüler mit ihren Erfahrungen unterstützen. Auch die Arbeitsagentur und die Studienberatung der TU Braunschweig sind beratend tätig.

 

Die Schüler schreiben im Seminarfach eine Facharbeit. Sie hat wissenschaftspropädeutischen Charakter. Um eine bessere Anbindung an außerschulische Lernorte zu ermöglichen, werden Facharbeitstage eingerichtet.

Ausgewählte Facharbeiten werden an einem Präsentationstag der Schulöffentlichkeit vorgestellt.

 

Die Mitarbeiter der Arbeitsagentur bieten monatlich eine Einzelberatung in der Schule an. Im 13. Jahrgang erfolgt eine Beratung zur Berufsorientierung in den Tutorenstunden. Die Zusammenarbeit mit der Studienberatung der TU Braunschweig erfolgt besonders beim Sonnenberg-Seminar des 11. Jahrgangs. Außerdem nehmen die Schüler an Veranstaltungen der TU zur Studienberatung teil.

 

Das Tutorenmodell der Sek I wird im 11. Jahrgang fortgeführt. Für die Integrationsarbeit mit einer heterogenen Schülerschaft wird eine Klassenlehrerstunde (Tutorenstunde) zur Verfügung gestellt.

In der Qualifikationsphase ist die Tutorenschaft an das Seminarfach gekoppelt. Die Seminarfachstunden sind jahrgangsweise am Nachmittag gekoppelt, um Exkursionen zu ermöglichen. Studienfahrten finden im 13. Jahrgang statt und werden im Seminarfach inhaltlich vor- und nachbereitet.

 

 

4.4      Projekte

Seit 2001 nimmt die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule am Vorhaben „Umweltschule in Europa“ teil. In den Jahren 2003, 2005 und 2007 haben wir die begehrte Auszeichnung erhalten. Bei der Bewerbung um den Umweltpreis werden bereits laufende Projekte eingebracht wie z. B. die seit 1979 bestehende Zusammenarbeit mit der Partnerschule in Ouallam in der Sahelzone (Republik Niger), die Pflege des Schulgartens, die Einrichtung kleiner Biotope mit jeweils eigenem Schwerpunkt und die Arbeit im bestehenden Recycling-Projekt (Müll- und Energieeinsparung sowie Photovoltaik).

Diese Projekte werden überwiegend in Arbeitsgemeinschaften (AGs) und in den Kursen des Wahlpflichtbereichs (WPK) bearbeitet, ihre Ergebnisse stehen aber allen Schülerinnen und Schülern sowie der Einbeziehung in den Fachunterricht offen.

Die alle zwei Jahre anstehende Bewerbung um den Umweltpreis verstehen wir als internen Appell, auf dem Gebiete des Umweltschutzes aktiv zu bleiben.

mehr … www.umweltschule.de

 

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist Comenius-Schule seit Beginn des Schuljahres 2006/2007. Gemeinsam mit Partnerschulen aus Schweden, den Niederlanden und Großbritannien arbeiten wir im GET-IN-Projekt (Gender-, Ethnicity-Integration through international school projects). Neben Schüler- und Lehrertreffen arbeiten die beteiligten Schülerinnen und Schüler an gemeinsamen Themen unter Nutzung der modernen Kommunikationsmöglichkeiten.

Mehr … www.breakingbarriers.eu

 

 

Unsere Schule pflegt langjährige Kontakte und Partnerschaften zu Schulen im Ausland. Dies ermöglicht Schülerinnen und Schüler Einblicke in andere Kulturen und Lebensverhältnisse zu gewinnen. Hinzu kommt, dass fremdsprachliche Fähigkeiten in hohem Maße entwickelt werden können.

Folgende Partnerschaften bestehen:

·         seit 1979 zu Ouallam in Niger,

·         seit 1986 zu Kasan in Russland,

·         seit 1992 zu Holmfirth in Großbritannien mit jährlich stattfindenden Schüleraustauschfahrten.

Wir planen weitere Schüleraustauschkontakte nach Frankreich, Spanien und nach Polen.

Der Schülerrat unterstützt seit 25 Jahren ein Partnerschaftsprojekt in Nicaragua.

 

Das Projekt „Bäume für Sahel – Bäume für Ouallam“ besteht seit knapp 30 Jahren. Es ist ein Entwicklungshilfeprojekt der Schule. Wir unterstützen unsere Partnerschule in Ouallam in der Republik Niger beim Aufbau eines grünen Schulgeländes, bei der Installation von Solarkollektoren u.v.m. Um das nötige Geld dafür zu erzielen, werden Spenden eingebracht und Sponsorenläufe organisiert.

 

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule dulden wir keine Gewalt.

Alle am Schulleben Beteiligten sind zu einem friedfertigen und gewaltfreien Umgang miteinander verpflichtet. Um dies zu unterstützen, führen wir ein Gewaltpräventionsprojekt nach dem „Braunschweiger Modell“ durch. Im 8. Jahrgang findet regelmäßig eine Präventionswoche statt, die von eigenen Lehrkräften in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern gestaltet wird. Bestandteil der Präventionswoche ist das Projekt „Schritte gegen Tritte“.

In unserem Präventionskonzept arbeiten wir mit der örtlichen Polizei, den Kirchen und anderen Braunschweiger Initiativen zusammen.

Im Rahmen einer ganzjährigen Arbeitsgemeinschaft werden Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet und nehmen diese Aufgabe in der Folge im Schulalltag, z. B. in den Pausen, wahr.

 

 

4.5      Kommunikation und Öffentlichkeit

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule versteht sich bewusst als offene Schule und pflegt vielfältige Kontakte zu den unterschiedlichsten Institutionen und Verbänden:

·         Vernetzung in der Weststadt/Stadtteilarbeit,

·         Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule insbesondere in der Ausbildung der Musiker unserer Bläserklassen,

·         Kontakt zu Sportvereinen,

·         vielfältige Kontakte zu Honorarkräften und Kooperationspartnern im Ganztagsbereich,

·         Zusammenarbeit mit den Kirchen und der Polizei,

·         Kontakte zu Unternehmen der freien Wirtschaft, vor allem auch im Hinblick auf unsere Arbeit zur Berufsorientierung.

Wir stehen im täglichen Bemühen diese Kontakte zu intensivieren und neue aufzubauen. Insbesondere werden wir unsere Bemühungen verstärken, die Kontakte zu ehemaligen Schülerinnen und Schüler herzustellen. Dazu haben wir auf unserer Homepage eine entsprechende Kontaktbörse installiert. Ein jährliches Treffen soll diese Kontakte intensivieren.

 

Kooperation mit der TU Braunschweig: Der Fachbereich Pädagogische Psychologie der TU Braunschweig unter der Leitung von Frau Prof. Jürgens evaluiert an unserer Schule die Entwicklung der Schwerpunktklassen.
Es besteht ein Videokonferenzprojekt in enger Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig und der Universität Magdeburg.

Mit der TU-Clausthal besteht eine enge Kooperation im naturwissenschaftlichen Profil der Qualifikationsphase. Schülerinnen und Schüler verbringen Labortage in Clausthal, um Experimente durchzuführen, die in der Schule nicht gemacht werden können. Andererseits kommt das mobile Labor der TU in die Schule. Im März 2008 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der TU Clausthal und der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule geschlossen, der eine Ausweitung der Kooperationskontakte in Aussicht stellt.

Im sportlichen Bereich haben wir 2009 mit dem Fußballverein „BTSV Eintracht Braunschweig“ einen Kooperationsvertrag geschlossen. Jungspieler des Vereins sind Schülerinnen und Schüler unserer Sportklassen. Der Verein unterstützt die Schule bei vielfältigen Veranstaltungen.

Kooperation mit der Städtischen Musikschule: In Jahr 2001 wurde unsere erste Schwerpunktklasse als Bläserklasse eingerichtet. Mittlerweile haben wir in sieben Aufnahmejahrgängen sieben Bläserklassen auf den Weg gebracht. Alle 30 Schülerinnen und Schüler einer Bläserklasse erhalten neben drei Musikunterrichtsstunden in der Schule am Freitagnachmittag Instrumentalunterricht durch Fachlehrerinnen und Fachlehrer der Städtischen Musikschule.

In den Fächern Kunst und Darstellendes Spiel kooperieren wir mit der Hochschule für bildende Künste (HBK) Braunschweig.

Kooperationen im Rahmen der beruflichen Bildung: Im Rahmen unseres Betriebspraktikums im 9. Jahrgang und unserer Aktionstage zur beruflichen Bildung im 10. Jahrgang unterhalten wir vielfältige Kontakte zu unterschiedlichen Unternehmen und Institutionen der Stadt und der Region.

Kooperationen im Ganztagsbereichs: Im Ganztagsbereich bieten wir für sechs Jahrgänge (5. – 10.) rund 60 Arbeitsgemeinschaften an. AGs werden von Lehrern, Honorarkräften und Kooperationspartnern angeboten. Im Rahmen von Kooperationsverträgen finden auch Fördermaßnahmen mit externen Fachanbietern statt.

Weitere Kooperationen:

·         Eintracht Braunschweig im Fach Sport,

·         Partnerschule des VfL Wolfsburg,

·         Braunschweiger Jugendbuchwoche im Fach Deutsch,

·         Schultheaterwoche Braunschweig im Fach Darstellendes Spiel,

·         Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg,

·         DGB-Jugend,

·         Wirtschaftsjunioren

·         und weitere.

 

Mit der Novellierung des Schulgesetzes im Jahre 2003 wurde die Situation für Gesamtschulen in Niedersachsen schwieriger. Trotz des fünf Jahre dauernden Neugründungsverbots, der Auflösung der Gesamtschuldezernate in der Landesschulbehörde und der Abschaffung des gesonderten Anmeldezeitraums für den 5. Jahrgang zeigen die Anwahlen durch Eltern und ihre Kinder bei Gesamtschulen deutlich, dass die Bildungsarbeit der Gesamtschulen in hohem Kurse bei Eltern steht.

In dieser landespolitischen Situation ist es notwendig, dass alle niedersächsischen Gesamtschulen eng kooperieren. Auf Landes- und Bezirksebene und unter den drei Braunschweiger Gesamtschulen gibt es eine rege Zusammenarbeit und regelmäßige Planungstreffen.

mehr … www.ggg-bund.de

 

 

Die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule ist im Internet vertreten. Sie präsentiert sich unter der Adresse: www.bracke.eu.

Die Mailadresse lautet: post@bracke.eu

Im Jahre 2007 wurde die Website komplett neu gestaltet. Die neue Website basiert auf einem modernen CMS (Content Management System), welches es möglich macht, dass sehr viele Administratoren gleichzeitig mit vielen Lesern die Seite nutzen. Jede Teilgruppe der Schule ist so für die Inhalte der ihr zugewiesenen Ordner zuständig. Der zentrale Administrator überwacht ausschließlich die Funktionsfähigkeit des Plone-basierten CM-Systems. Alle Verantwortlichen an der Schule helfen mit, die Website immer interessanter und vielfältiger zu machen.

 

Interne Kommunikationsplattform ist ISERV, zu dem alle an Schule Beteiligten Zugang haben. Klassen oder Gruppen der Schule können Foren oder elektronische Arbeitsgruppen einrichten, in denen sie Informationen und Dateien (Arbeitsergebnisse, Protokolle etc.) austauschen.

Im Jahre 2001 hat die Schule sich ein Logo gegeben. Die im Logo enthaltenden Elemente sollen zum einen die Tradition und zum anderen die Offenheit unserer Schule symbolisieren:

·         Die drei Fenster: typisches architektonisches Merkmal und Symbol für die Differenzierung an unserer Schule,

·         Die offene Klammer lehnt sich an Gebäudeelemente an und steht symbolisch für Integration, aber auch für Offenheit,

·         Der fett gedruckte Name: die visuelle Hervorhebung des Namenspatrons.

Die Schule verwendet das Logo in allen ihren Schrift- und Bildträgern.

 

Eltern unterstützen Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag. Die Eltern wirken mit, indem sie ihre Kinder vorbereitet in die Schule schicken. Sie motivieren die Kinder zu einer aktiven Teilnahme am Unterrichtsgeschehen. Bei Problemen und Konflikten suchen Eltern und Lehrer das Gespräch.

Mehrmals im Schuljahr werden Elternsprechtage und Elternabende organisiert. Dabei tauschen sich Eltern und Lehrer/innen über die Entwicklung der Kinder bzw. der Lerngruppen aus. Für die Einteilung in die Differenzierungsfächer und im Hinblick auf die angestrebten Abschlüsse nach der 9. und 10. Klasse finden Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern statt. Diese sollen in den Jahrgängen 9 und 10 zu Zielvereinbarungen führen, in denen die von den Jugendlichen zu erbringenden Leistungen und die dafür gewährte Unterstützung fixiert werden.

 

In jedem neuen Jahrgang finden Elterntage, auch Parentsday genannt, statt. Dabei nehmen Eltern einen Tag am Schulalltag der Kinder des Jahrgangs teil. Die Teilnahme der Eltern ist ausdrücklich erwünscht. Die Elterntage werden am Ende der Klassenstufe 5 durchgeführt. Liegen organisatorische Hinderungsgründe vor, können die Elterntage bis spätestens zum Ende der Klassenstufe 6 durchgeführt werden. Verantwortlich für die Planung und Durchführung sind der jeweilige Jahrgangsleiter oder die Jahrgangsleiterin sowie das Jahrgangsteam und die Jahrgangssprecher(innen) der Eltern. Auf der letzten Gesamtkonferenz eines Schuljahres wird über die geplante Durchführung der Elterntage berichtet. Die Berichterstattung erfolgt durch den Jahrgangsleiter oder die Jahrgangsleiterin in Absprache mit den Jahrgangssprechern der Eltern.

 

Willkommen ist, dass Eltern im Rahmen des Unterrichts ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen.

Die Eltern sind eingeladen zu Projekttagen, zum Besuch von Schulveranstaltungen und zur Teilnahme an Feiern im Rahmen der Schule.

 

Mitwirkung in Schulgremien

Die Eltern wählen Elternvertreter für Klassen- und Schulelternrat, für Klassenkonferenzen und Schulvorstand. Sie entsenden Vertreter mit Stimmrecht in die GK, den DPA, Fachkonferenzen und Jahrgangskonferenzen. Sie sind dadurch informiert, in Entwicklungsprozesse eingebunden und an Entscheidungen beteiligt.

Die Schulelternratssitzung findet einmal im Monat statt. Sie ist in der Regel schulöffentlich. Die Schulleitung informiert dort den Schulelternrat regelmäßig über aktuelle Entwicklungen. Zu speziellen Fragen werden auch andere Mitglieder des Schulkollegiums oder auch externe Experten eingeladen.

 

Mit einem geringen Beitrag können Eltern, Lehrkräfte und weitere interessierte Personen dem Schulverein beitreten. Der Schulverein unterstützt in vielfältiger Weise Projekte der Schule.

 

Der Schülerrat der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule setzt sich aus den gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Klassen, der Jahrgänge, des Schulvorstands und der Gesamtkonferenz zusammen. Er tagt mehrmals pro Schuljahr. Des Weiteren trifft sich wöchentlich eine Kerngruppe von Schülerinnen und Schülern, die sich mit freiwilligem Engagement für die Interessen der Mitschüler einsetzen.

Der Schülerrat entsendet auch Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft in den Schulvorstand und in die Gesamtkonferenz.

Eine Lehrerin oder ein Lehrer der Schule betreut den Schülerrat und stellt sicher, dass dieses Gremium über alle aktuellen Vorgänge in der Schule informiert ist. Die SR-Lehrerin oder der SR-Lehrer ist Mitglied im Didaktisch-Pädagogischen Ausschuss und wird zu allen wichtigen Besprechungen, an denen keine Vertreterinnen oder Vertreter der Schülerschaft teilnehmen, eingeladen.

 

In unregelmäßigen Abständen, in der Regel aber drei bis vier Mal im Schuljahr werden Elternbriefe herausgegeben, in denen Personalveränderungen, neue Entwicklungen und neue Konzepte vorgestellt werden. Damit wird sichergestellt, dass nicht nur die Elternvertreter im Schulelternrat, sondern alle Erziehungsberechtigten über Entwicklungen der Schule im Bilde sind.

 

 

 

 

 

 

5. Organisation und Evaluation

 

5.1      Konferenz- und Leitungsstruktur

Alle in den schulischen Gremien vertretenen Personen und Personengruppen gestalten die innere Schulentwicklung in Kommunikations-, Beratungs- und Entscheidungsprozessen, die durch demokratisches Miteinander und Transparenz geprägt sind.

Die Gesamtkonferenz wird als Parlament der Schule verstanden, das in allen grundsätzlichen Angelegenheiten entscheidet oder ein Votum abgibt. Aufgrund der besonderen Ordnung der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule sind in der Gesamtkonferenz Eltern- und Schülerschaft in besonders hohem Maße vertreten.

Neben der Gesamtkonferenz ist der Schulvorstand das wichtigste Entscheidungsgremium unserer Schule. Er achtet auf die Meinungen der anderen schulischen Gremien und wacht darüber, dass die im Leitbild niedergelegten Werte, die im Schulprogramm aufgeführten Konzepte, die in der Konferenz- und Leitungsordnung festgeschriebenen Regeln eingehalten und ausgeführt werden und das öffentliche Image der Schule erweitert wird.

Im Didaktisch-Pädagogischen Ausschuss der Schule arbeiten die Mitglieder der kollegialen Schulleitung und alle Funktionsstelleninhaber gemeinsam mit Eltern- und Schülervertretern an der Weiterentwicklung und Konkretisierung von pädagogischen Konzepten und geben Impulse für die didaktische und methodische Innovation.

Fachkonferenzen entwickeln in den acht Fachbereichen Deutsch & Religion, Fremdsprachen, Mathematik & Informatik, Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre & Werte und Normen, Musik & Ganztag, Arbeit – Wirtschaft – Technik & Kunst sowie Sport inhaltlich-curriculare Schwerpunkte und koordinieren ihre organisatorische Umsetzung. Für jeden Fachbereich ist eine Fachbereichsleiterin oder ein Fachbereichsleiter verantwortlich. Darüber hinaus werden weitere fachliche Bereiche wie Darstellendes Spiel, Audiovisuelle Medien und Informationstechnologie von Obleuten betreut.

Die Arbeit der Fachkonferenzen ist eng verzahnt mit der Planungsarbeit in den Jahrgängen, die unserer Schule neben den zentralen (Gesamtkonferenz/Schulvorstand/Schulleitung) und vertikalen (Fachbereiche/Fachkonferenzen) Verfassungselementen eine zusätzliche horizontale Struktur verleihen. In den Jahrgängen treffen Lehrerteams Planungsabsprachen und entwerfen und koordinieren ihre pädagogische Alltagsarbeit. Jeder Jahrgang des Sekundarbereichs I wird pädagogisch und organisatorisch von einer Jahrgangsleiterin oder einem Jahrgangsleiter geführt.

An der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule wird die Leitung der Schule - unbeschadet der Vorbehaltsaufgaben der Schulleiterin oder des Schulleiters - von einer kollegialen Schulleitung wahrgenommen und die Aufgaben werden auf mehrere Schultern verteilt.

Neben dem Schulleiter und seinem Stellvertreter gehören der kollegialen Schulleitung die Didaktische Leiterin sowie die Stufenleiter für die Sekundarbereiche I und II an. Alle Mitglieder der kollegialen Schulleitung erfüllen Aufgabenbereiche, in denen sie eigenverantwortlich handeln. Das Prinzip der Kollegialität erfordert gleichzeitig, dass dieses eigenverantwortliche Handeln in permanenter Abstimmung und Konsensbildung aller Leitungsmitglieder erfolgt.

Das Modell der kollegialen Schulleitung folgt dem Teamgedanken, dem sich unsere Schule in allen Bereichen und Ebenen verpflichtet hat. Aufgabenteilung, Delegation von Verantwortung und kooperatives Handeln sind Verfahrensweisen, die in gleichem Maße einem demokratischen Selbstverständnis wie auch den Erfordernissen effektiver Leitung entsprechen.

 

5.2      Das Arbeitsprogramm 2013/14

  • Wir entwickeln unseren Unterricht fort.
    Wir entwickeln Binnendifferenzierung im Unterricht fort.
    Wir entwickeln Strukturen zur Kollegialen Hospitation.
    Lehrkräfte evaluieren ihren Unterricht mit Hilfe von Schüler-Feedbackbögen.
    Wir überprüfen das Methodencurriculum und passen es an.
    Wir bilden uns im Bereich „Digitale Unterrichtsmethoden“ fort.
  • Wir beteiligen uns am Qualifizierungsnetzwerk NIQU.
    Wir beteiligen uns an den Fachgruppen NIQU in den Fächern der inneren Differenzierung in EN und DE.
    Wir stärken die Arbeit von Fachteams in den Jahrgängen der inneren Differenzierung in 7 und 8.
  • Wir arbeiten integrativ.
    Wir stärken den Teamgedanken in den Jahrgängen und in den Klassen (Tischgruppenarbeit).
  • Wir wollen die Schülervertretung stärken.
    Wir stärken die SV mit der Betreuung durch zwei Lehrkräfte.
  • Wir erweitern unsere Bildungsangebote für leistungsorientierte Schülerinnen und Schüler.
    Wir bieten in 9 und 10 mehr bilingualen Unterricht an.
    Wir arbeiten mit der Elternschaft vertrauensvoll zusammen.
    Wir bringen die Themen aus dem „Pädagogischer Dialog“ zu nachhaltigen Ergebnissen.
  • Wir begleiten den Schulneubau.
    Wir begleiten die Inneneinrichtung der neuen Schule vor dem Hintergrund unserer pädagogischen Konzepte.
  • Wir vergewissern uns unserer Erfolge.
    Wir evaluieren den Bereich Binnendifferenzierung in der Orientierungsphase 5 und 6

 

Arbeitsperspektiven

  • Wir betrachten Unterrichtsentwicklung als Kern- und Daueraufgabe.
  • Wir evaluieren unseren Unterricht und unsere Arbeit und erarbeiten daran neue Konzepte.
  • Wir arbeiten im Umfeld des Stadtteils und der Ortsteile vertrauensvoll mit Institutionen zusammen.
  • Wir nutzen die Chancen der Eigenverantwortlichkeit in jeder Hinsicht für unsere Entwicklungsziele.

Das Arbeitsprogramm wird jährlich durch den Schulvorstand und die Gesamtkonferenz neu festgelegt.

 

 

5.3      Ergebnisüberprüfung

Entsprechend dem Niedersächsischen Schulgesetz sind alle Schulen zur jährlichen Überprüfung ihrer Ergebnisse verpflichtet. Wir betrachten diese Verpflichtung nicht als Last, sondern als Chance.

Wir richten eine Steuergruppe ein, die Methoden und Instrumente der Ergebnisüberprüfung für unsere Schule vorbereitet und begleitet.

 

5.4      Fortschreibung des Schulprogramms

Das Schulprogramm wird fortlaufend durch die Gesamtkonferenz angepasst. Die Gesamtkonferenz berücksichtigt dabei die Vorstellungen des Schulvorstands.

Anträge zur Veränderung des Schulprogramms können direkt an Mitglieder des Schulvorstands gerichtet werden.


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